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Glücklich geschieden – Mama gegen Papa 2

Foto: Thibault Grabherr/Weltkino

Story/Handlung von Glücklich geschieden – Mama gegen Papa 2

Eigentlich hatten Florence (Marina Foïs) und Vincent (Laurent Lafitte) gedacht, ihre Scheidung samt etwas ungewöhnlichem Sorgerechtsstreit erfolgreich hinter sich gebracht zu haben. Zwei Jahre sind seitdem vergangen und beide schmieden Zukunftspläne mit ihren jeweils neuen Partnern. Eine durchaus harmonische Situation also, wären da nicht ihre drei immer noch sehr unzufriedenen Kinder Mathias (Alexandre Desrousseaux), Emma (Anna Lemarchand) und Julien (Achille Potier). Denen wäre es aus nachvollziehbaren Gründen am liebsten, wenn sie und ihre Eltern das gewohnte Familienleben fortsetzen könnten. So setzen die drei alles daran, genau dieses Ziel zu erreichen. Davon sind Florence und Vincent allerdings überhaupt nicht begeistert – doch gegen den eigenen Nachwuchs haben sie nur gemeinsam eine Chance …

Filmkritik zu Glücklich geschieden – Mama gegen Papa 2

Die Kinder schlagen zurück 18. Oktober 2017 | von

Wie bei jeder Fortsetzung liegt auch Glücklich geschieden – Mama gegen Papa 2 ein sehr erfolgreicher erster Teil zugrunde. Dieser trägt den Titel „Mama gegen Papa – Wer hier verliert, gewinnt“ und sorgte vor zwei Jahren für ein begeistertes Publikum. Anfang des Jahres wurde die Story auch in einem deutschen Remake unter dem Titel „Schatz, nimm du sie!“ veröffentlicht. Anders als der Auftakt der Geschichte um die Familie Leroy kam die Fortsetzung hierzulande nicht ins Kino und erscheint direkt auf DVD bzw. Blu-ray. Das dürfte den Heimkino-Fans allerdings ohnehin nichts ausmachen, zumal die ab 6 Jahren freigegebene Komödie mit Making-Of und Outtakes im Bonusmaterial auch ein paar zusätzliche Leckerbissen zu bieten hat, die den Hauptfilm gut ergänzen.

Dabei setzen sowohl die Drehbuchautoren Alexandre De La Patellière und Matthieu Delaporte als auch Regisseur Martin Bourboulon wie zu erwarten auf jeweils bewährte Methoden – stilistisch und inhaltlich schließt Glücklich geschieden – Mama gegen Papa 2 nahtlos an den Vorgänger an. Eine ebenso nachvollziehbare wie gute Entscheidung, schließlich hat die schräge Familienfehde noch längst nicht ihr Pulver verschossen. Besonders die nach wie vor perfekte Chemie zwischen Marina Foïs und Laurent Lafitte ist dabei hervorzuheben.

Fazit

Französischsprachige Komödien sind ja ohnehin fast immer Garanten für einen unterhaltsamen Filmabend und Glücklich geschieden – Mama gegen Papa 2 macht da keine Ausnahme. Die Vorgeschichte des ersten Teils zu kennen ist natürlich hilfreich, aber die letztlich simpel gestrickte Story macht dank der häufigen Situationskomik auch für sich selbst betrachtet Spaß.